Bewusstsein,  Gefühl,  Spirit,  Selbsterkenntnis

Getrieben von einer ewigen Unruhe

Jeder kennt bestimmt dieses Gefühl, innerlich nicht zur Ruhe zu kommen, immer irgendwie im Arbeits- u. Funktionsmodus zu sein und selbst wenn mal ein wenig Zeit zum relaxen wäre, finden wir doch noch das Eine oder Andere, was erledigt werden muss. Aber woran liegt das?

Ich denke es liegt meistens daran, dass wir uns nicht (mehr) mit unseren Gefühlen oder unserer Lebenssituation auseinander setzen wollen. Einerseits wohl, weil wir die Gefühle, die da hochkommen, nicht fühlen wollen und zum anderen, weil wir, wenn wir erkennen würden, was in unserem Leben nicht mehr stimmt, Entscheidungen treffen müssten.

Um diesem Dilemma zu entkommen, suchen wir also nach einer Ablenkung. Wir treffen uns z. B. ständig mit Freunden, sind immer unterwegs und gehen shoppen, machen Überstunden auf Arbeit oder vertreiben uns die Zeit mit essen. Das Problem ist nur, dass all diese Dinge zwar eine kurzfristige Lösung bieten, aber bereits nach kurzer Zeit entsteht erneut der innere Drang, diese innere Unruhe, etwas tun zu müssen.

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.

Albert Schweitzer

Dies ist ein Teufelskreis, den man nur verlassen kann, wenn man beginnt, sich seine Gefühle und seine Lebenssituation anzuschauen, denn wenn man wahrhaft zur Ruhe kommt, verbindet man sich automatisch bewusst mit sich und seiner inneren Welt. Man ist dann in der Lage zu erkennen, was einen bedrückt, beschäftigt oder eben nicht mehr stimmt und kann dann entsprechende Änderungen vornehmen.